Audio übersetzen — erst transkribieren, dann verstehen
Du willst ein deutsches Interview mit internationalen Partnern teilen, ein Meeting-Protokoll für Kollegen im Ausland bereitstellen oder deinen Podcast als englischen Text anbieten? Mit Scriptivo geht das in zwei Schritten:Zuerst wird deine Aufnahme in der Originalsprache transkribiert, dann übersetzt die KI den Text mit einem Klick in die Zielsprache. Die Übersetzung ist eine Pro-Funktion. Hier erfährst du, wie der Ablauf funktioniert, welche Sprachen möglich sind und wo die Grenzen liegen.
So funktioniert die Übersetzung
Scriptivo übersetzt nicht das Audio direkt, sondern den Text. Das hat einen Vorteil: Du siehst das Original-Transkript und die Übersetzung und kannst beides vergleichen. Wer die Ausgangssprache ein wenig versteht, erkennt so schnell, wo nachgebessert werden muss.
- Aufnahme in der Originalsprache hochladen — Lade die Audio- oder Videodatei hoch. Scriptivo erkennt über 98 Sprachen — wähle die Ausgangssprache am besten manuell aus, das verbessert das Ergebnis.
- Transkript prüfen — Die Übersetzung kann nur so gut sein wie das Transkript. Korrigiere Namen, Zahlen und Fachbegriffe im Original, bevor du übersetzt.
- „Übersetzen“ klicken und Zielsprache wählen — In der Transkript-Ansicht wählst du über „Übersetzen“ die Zielsprache. Nach kurzer Zeit erscheint die Übersetzung unterhalb des Transkripts.
- Übersetzung gegenlesen und weiterverwenden — Markiere und kopiere den übersetzten Text in dein Dokument, deinen Artikel oder deine E-Mail. Prüfe dabei Eigennamen und Fachausdrücke.
Die Übersetzung ist in Pro und Business enthalten. Im kostenlosen Plan wird nur transkribiert. Für ein einmaliges Projekt gibt es den 7-Tage-Pass (7,99 €, kein Abo), der die Pro-Funktionen inklusive Übersetzung für eine Woche freischaltet.
Welche Sprachen sind möglich?
Ausgangssprache: Transkribieren kann Scriptivo Aufnahmen in über 98 Sprachen — von Englisch, Französisch und Spanisch bis zu Sprachen wie Ukrainisch, Vietnamesisch oder Hindi. Wie gut das klappt, hängt von der Sprache und der Aufnahmequalität ab; weit verbreitete Sprachen funktionieren in der Regel am zuverlässigsten.
Zielsprachen: Übersetzen lässt sich das Transkript derzeit unter anderem nach Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Arabisch.
Wichtig: Deutsch ist als Zielsprache aktuell nicht in der Auswahl. Die Funktion eignet sich deshalb vor allem, um deutsche (oder andere) Aufnahmen für ein internationales Publikum aufzubereiten. Bei fremdsprachigen Aufnahmen bekommst du in jedem Fall ein sauberes Transkript in der Originalsprache.
Typische Anwendungsfälle
- Interviews für internationale Teams — Für Forschung, Journalismus oder User Research: Das Gespräch im Original transkribieren, die Übersetzung mit Partnern teilen und wichtige Zitate mit dem Original abgleichen. Mehr zum Workflow unter Interview transkribieren.
- Internationale Meetings — Aufgezeichnete Calls mit Kollegen aus anderen Ländern verstehen und Ergebnisse teilen. Siehe auch Meeting-Transkription.
- Content-Lokalisierung — Aus einem Podcast oder Video eine Textfassung für ein anderssprachiges Publikum erstellen, etwa als Blogartikel oder Newsletter.
- Schulungen und Vorträge — Aufgezeichnete Trainings als übersetzten Text für Standorte in anderen Ländern bereitstellen.
Was die Übersetzung kann — und was nicht
Die KI-Übersetzung liefert in der Regel einen gut lesbaren, sinngemäßen Text. Damit du sie richtig einsetzt, solltest du die Grenzen kennen:
- Textübersetzung, keine Vertonung — Du bekommst übersetzten Text, kein Audio in der Zielsprache und keine Synchronisation.
- Keine beglaubigte Übersetzung — Für Behörden, Gerichte oder Verträge brauchst du eine beglaubigte Übersetzung durch eine Fachperson.
- Namen und Fachbegriffe prüfen — Eigennamen, Produktnamen und Branchenjargon können falsch übertragen werden. Korrigiere sie am besten schon im Original-Transkript.
- Text ohne Zeitcodes — Übersetzt wird der Fließtext des Transkripts. Übersetzte Untertiteldateien (SRT/VTT) werden dabei nicht erzeugt.
- Gesprochene Sprache bleibt gesprochen — Füllwörter, abgebrochene Sätze und Umgangssprache werden mitübersetzt. Für eine Veröffentlichung solltest du den Text redigieren.
Tipps für bessere Übersetzungen
- Ausgangssprache manuell wählen — Gerade bei Akzenten oder gemischtsprachigen Aufnahmen verhindert das Fehlinterpretationen.
- Erst korrigieren, dann übersetzen — Jeder Fehler im Transkript landet sonst auch in der Übersetzung.
- Zitate doppelt prüfen — Wenn du wörtlich zitierst, gleiche die Übersetzung mit dem Original ab oder lass sie von einer sprachkundigen Person gegenlesen.
- Gute Aufnahmequalität — Ein klares Signal ist die Grundlage für beides: Transkript und Übersetzung.
Jetzt kostenlos transkribieren
Starte mit der Transkription in der Originalsprache — kostenlos bis 30 Minuten. Die Übersetzung schaltest du mit Pro frei.
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Datei auswählenAudio oder Video · bis 30 Min. · 500 MB (MP4/MOV-Videos beliebig groß)
Alle Formate
MP3, WAV, M4A, MP4, MOV, OGG, FLAC, WEBM, MPEG, AAC, MKV, AVI
Kostenlos: 1 Datei pro Tag, bis 30 Min., TXT-Export, Whisper Turbo. Mit Pro: Whisper large-v3, alle Exporte & KI-Tools
Häufige Fragen
Nein. Im kostenlosen Plan kannst du Aufnahmen bis 30 Minuten transkribieren, die Übersetzung ist aber eine Pro-Funktion. Du kannst sie mit Pro (14,99 € im Monat) oder Business nutzen. Details auf der Preisseite.
Nein. Zuerst wird die Aufnahme in der Originalsprache transkribiert, dann wird der Text per KI übersetzt. Du bekommst übersetzten Text — kein übersetztes Audio und keine Synchronisation.
Derzeit unter anderem Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Niederländisch, Polnisch, Türkisch, Russisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Arabisch. Transkribieren kannst du Aufnahmen in über 98 Sprachen.
Die Übersetzung bezieht sich auf den Fließtext des Transkripts, nicht auf die Untertiteldatei. SRT und VTT exportierst du in der Originalsprache — mehr dazu unter Untertitel erstellen.
Mit Pro transkribierst du Dateien bis 4 Stunden und 2 GB, mit Business bis 10 Stunden und 5 GB. Bei sehr langen Aufnahmen lohnt es sich, die Übersetzung abschnittsweise gegenzulesen — oder die Aufnahme vorab in thematische Teile zu schneiden.
Nein. Die KI-Übersetzung ist eine Arbeitshilfe zum Verstehen und Weiterverarbeiten, keine beglaubigte Übersetzung. Für amtliche oder rechtliche Zwecke brauchst du eine vereidigte Übersetzerin oder einen vereidigten Übersetzer.
Für KI-Textfunktionen wie die Übersetzung wird der Transkript-Text an einen KI-Dienstleister übermittelt. Die Datenverarbeitung erfolgt nach DSGVO-Grundsätzen, Details findest du in der Datenschutzerklärung. Transkripte kannst du jederzeit löschen.
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